Kategorie: Gesellschaft (Seite 2 von 2)

Weniger arbeiten, mehr Geld?

Interview mit Prof. Dr. Dominik H. Enste zum bedingungslosen Grundeinkommen

Die Diskussion um ein bedingungsloses Grundeinkommen hat in letzter Zeit neue Aufmerksamkeit erlangt. Auch der Landtag NRW hat heute in einer Ausschusssitzung dazu intensiv debattiert. Es gibt Argumente, die für ein bedingungsloses Grundeinkommen sprechen wie die neue Freiheit und Selbstbestimmung, die man erfahren würde, aber auch viele Risiken, die beachtet werden müssten, wie beispielsweise die Finanzierbarkeit oder der Umgang mit unbeliebten Arbeiten. Prof. Dr. Dominik H. Enste, Professor für Wirtschaftsethik und Institutionenökonomik an der Technischen Hochschule Köln, und Prof. Dr. Sigrid Leitner, Professorin für Politikwissenschaften und Sozialpolitik an der Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften, stellen in der aktuellen Ausgabe des Hochschulmagazins „Inside out“ der TH Köln jeweils ihre Perspektive vor.

Was hilft gegen die sinkende Organspendebereitschaft?

In Deutschland warteten Anfang dieses Jahres etwas über 10.000 Menschen auf ein Spenderorgan, doch die Zahl der Bürger, die einen Spenderausweis besitzen, ist gleichbleibend gering. Verhaltensökonomen fordern schon lange einen Systemwechsel: Statt Entscheidungslösung soll eine Widerspruchslösung eingeführt werden. Kann die Quote damit wirklich erhöht werden?

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2.250 Euro für jeden – Wer arbeitet dann noch?

An diesem Sonntag stimmen die Schweizer über ein bedingungsloses Grundeinkommen in Höhe von umgerechnet 2.250 Euro ab. Auch in Deutschland hat die Idee viele Anhänger – doch ist ein solches bedingungsloses Grundeinkommen überhaupt umsetzbar? Und wie beeinflusst es unsere soziale Norm, zu arbeiten?

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